Stefanie-Weyland

Bewerbungsrede Listenaufstellung Landesparteitag NRW

Liebe Freund*innen,

diese Bundestagswahl wird uns die Möglichkeit geben unsere grünen Ziele umzusetzen. Gerade in dieser Zeit brauchen wir eine Politik, die Krisen bewältigt und den einzelnen Menschen nicht aus dem Blick verliert. Nachhaltigkeit muss das Ziel für die Ökologie, die Ökonomie und das Soziale sein. Die Umsetzung dieser Ziele entscheidet, wie wir Menschen zukünftig leben werden.

Wir stehen vor großen Herausforderungen, damit die schockierenden Situationen, die Geflüchtete und Migrant*innen, aber auch andere Minderheiten in Deutschland erleben, verhindert und vorgebeugt werden. Für ein tolerantes, weltoffenes und geschlechtergerechtes Land trete ich ein.

Geflüchtete sollen die Möglichkeit bekommen, schneller mit ihren Familien integriert zu werden. In Transitländern müssen endlich menschenwürdige Bedingungen vorhanden sein.

Dem Rassismus muss Einhalt geboten werden. Das Erlernen, diesen zu erkennen und entgegenzutreten ist ein Weg. Dazu initiiere ich Projekte gegen Rassismus in Schulen und sehe einen großen Bedarf, Toleranz und Wertschätzung gegenüber Minderheiten durch bundesweite Kampagnen zu fördern.

Noch existieren längst keine gleichen Bildungschancen für Schüler*innen. Hierzu möchte ich meine langjährige Erfahrung als Pädagogin im Berufsschulbereich nutzen, um unterstützende und chancengleiche Rahmenbedingungen bundesweit zu schaffen.

Eine Maßnahme ist die Kindergrundsicherung einzuführen. Armut verhindert Bildung. Das sehe ich in vielen Dingen, sei es die viel zu kleine Wohnung für eine Familie mit mehreren Kindern, so dass selten eine geeignete Lernatmosphäre herrscht ….oder im Online-Unterricht, wo sehr viele Schüler*innen mit ihrem Handy arbeiten mussten, weil sie keinen Laptop und zusätzlich nur sehr schlechtes oder kein W-Lan zur Verfügung hatten.

Kinder sind unsere Zukunft. Hier muss gehandelt werden.

Bildung verhindert Armut.

Ein weiteres Thema ist

der dramatische Pflegekraftmangel, welcher nur bekämpft werden kann, wenn der gesamte Pflegebereich Unterstützung findet. Als ausgebildete Krankenschwester liegt mir diese Thematik sehr am Herzen. Eine angemessene Bezahlung sowie gute Arbeitsbedingungen sind für diesen verantwortungsvollen, psychisch und physisch anstrengenden Beruf im Schichtdienst essentiell. Gerade in Pandemiezeiten und der zunehmenden Alterung der Gesellschaft ist im Gesundheitsbereich zu investieren.

Die Gesundheitsämter zu stärken dient auch der

Prävention von Krankheiten. Sehr viele Krankheiten können durch eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise vorgebeugt werden.

Diesewird durch den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft unterstützt, Die Pestizidreduktion und das Verbot von umwelttoxischen Wirkstoffen wie Glyphosat ist für mich als Ernährungswissenschaftlerin eine Selbstverständlichkeit. Ebenso eine artgerechte Tierhaltung.

Zu der Zeit als wir Grünen in der Bundesregierung waren kaufte ich am Marktstand Hühnereier. Auf Nachfrage, hieß es, sie sind von freilaufenden Hühnern. Wenig später kam dank Renate Künast die Kennzeichnungspflicht für Hühnereier. Als ich später an dem Eierstand mir die Stempel ansah, stammten diese eindeutig aus der Käfighaltung.

Diese Transparenz durch Kennzeichnung für Lebensmittel ist wichtig, damit Verbraucher*innen kompetent entscheiden können, welches Produkt sie bevorzugen. Die Ampel ist dazu eine Möglichkeit.

Als meine Schüler*innen und ich zum 1. Mal auf einer FFF-Veranstaltung waren, da wurde mir bewusst, ich muss noch viel mehr unternehmen.

Um gemeinsam nachhaltige Wege zu gehen, bitte ich Euch um euer Vertrauen und eure Unterstützung.

Vielen herzlichen Dank

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